Chronik

1905: Aufnahme des Spielbetriebs mit erster, zweiter und Schüler-Mannschaft. Gespielt wurde noch unter dem Namen Fortuna in der Nähe der Zeche Victoria auf dem Wüstenknapp.

1906: Umzug zum Platz am Schützenhof.

1914: 1. Weltkrieg – Einstellung des Spielbetriebes, 1919 Wiederaufnahme.

1930: 25-jähriges Jubiläum mit Spiel gegen den damals stärksten Verein im Westen, Schalke 04.

1939: 2. Weltkrieg – Einstellung des Spielbetriebes.  1948 Wiederaufnahme mit Genehmigung der Militärregierung. Erste Mitgliederversammlung am 22. April 1948. Anschließend Neueintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lünen.

1949: Übernahme der heutigen Sportanlage in der Geist, wo es einst auch eine der bekanntesten Radrennbahnen Westfalens gab. Als Kabine diente die ersten Jahre das alte Haus der Familie Stratmann. Paul Stratmann, der 1921 dem BV 05 beitrat, wurde später für seine Verdienste als Spieler, Schiedsrichter, Ball- und Platzwart zum Ehrenmitglied ernannt. 1959 wurde der Platz erstmals ausgebaut. Eigenhilfe war immer sehr gefragt, als die 05er dann in den 70er Jahren ihr Vereinsheim mit neuen Kabinen und Hausmeisterwohnung errichteten. Es folgten immer wieder Erweiterungen, so 1988 der Bau einer Tribüne mit Verkaufsräumen.

Erfolgreich spielte der BV 05 in den 50er Jahren in der 1. Kreisklasse. Das Bild zeigt (st. v. l.) Ehlers, Netuschil Klinger, Czierpka, Schröder, mk. v. l.) Mellner, Brinkmann, Bittner (k. v. l.) Kahlke, Ratzke und Hengelbrock. Repro Jan-

Die erste Schüler-Mannschaft des BV Lünen 05 wurde 1955/58 Dortmunder Kreismeister. Repro Jan-

Der BV Lünen 05 schaffte 1968 den Aufstieg in die Kreisliga A mit dem späteren Trainer Günter Spitzer als Spieler (st. v. l.), Jürgen und Helmut Schulz, Fritz Brinkmann, Rainer Grundmann, Hans Preun, Trainer Hoffmann, (k. v. l.) Heinz Schlatthölter, Horst Hämmerting, Helmut Linde, Egon Jochmannn und Hermann Uhlenbrock. Repro Jan-

1989: Der BV 05 knüpfte Kontakte zum belgischen Proficlub KV Oostende. Ein Freundschaftsspiel, zu dem die Belgier mit zwei Nationalspielern antraten, verloren die Geister in der Kampfbahn Schwansbell mit 0:12.

Die belgischen Profis vom KV Oostende setzten sich 1989 beim BV 05 mit 12:0 durch. Das Bild zeigt BV-Kapitän Wolfgang Sadlowski beim Wimpeltausch. Schiedsrichter war Horst Lenkeit. Repro Jan-

1990: Der BV 05 stelt sein Organisationstalent unter Bewies und stellt dem Lüner Kulturamt seinen Platz für ein Festival zur Verfügung. Weltbekannte Bands wie „Marmalada“, „Dave Dee“ und „Rubettes“ treten auf.

1991: Der BV 05 wird das erste und bisher einzige Mal Lüner Stadtmeister in der Halle.

2005: Der BV Lünen wird 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass gibt es ein Fest im Hansesaal.

Verdiente BV-Mitglieder beim 100.Vereinsgeburtstag auf der Bühne vereint: Vorsitzender Erich Tremblau (2. v. l.) und Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (r.) zeichneten Fritz Brinkmann, Jürgen Webert, Werner Möllmann, Gudrun Brinkmann, Jürgen Burkhardt und Doris Reif mit der Silbernen und Goldenen Verbandsnadel aus. Foto Stommer

2013: Gründung eines Fördervereins, der auch den Bau eines Kunstrasens als Ersatz für den Ascheplatz voran treiben soll.  Vorsitzender ist Renate Dada-Tremblau.

2015: Der FC Lünen 74 stimmt für eine Fusion mit dem BV 05 Lünen. Damit ist der Weg zum Bau des Kunstrasens frei. Beim FC waren nach Bebaung des Platzes am Triftenteich sämtliche Mannschaften abgemeldet worden. Geblieben waren nur die Altherren, die schon eine Spielgemeinschaft mit dem BV 05 gebildet hatten. Neben der Fusion gelingt nach zwei Jahren in der B-Liga der erneute Aufstieg in die Kreisliga A.

2016: Der Rat der Stadt Lünen genehmigt finanzielle Zuschüsse zum Bau eines Kunstrasens. Ende Mai wurde mit den Arbeiten begonnen. Nach nur einem Jahr in der A-Liga muss der Verein wieder runter in die Kreisliga B. Von nun an übernimmt Dennis Gerleve als Spielertrainer beim BVL.

Kommentar hinterlassen zu "Chronik"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*