Die Dritte und der Griff ins oberste Regal

Die Dritte hat große Ziele für den Rest der Saison. Foto: Archiv

Winterpause in der Kreisliga. Das ist schade! Denn unsere Dritte hat sich über den Herbst in einen Rausch gespielt und eine sensationelle Halbrunde hingelegt. Grund genug, um einmal mit den beiden Trainern über die bisherige Saison und die Ziele für das Frühjahr 2018 zu quatschen…

Am 13. August ist die Laune im Keller. Nach harten Wochen der Vorbereitung und durchaus guten Testspielergebnissen wacht die 3. Mannschaft des BV Lünen aus einem schönen Traum auf. Denn statt sofort am ersten Spieltag die selbst gesetzten Ambitionen zu untermauern setzt es im ersten Pflichtspiel des neuen Spieljahres eine emfindliche Niederlage auf eigener Anlage.

Mit 2:5 unterliegen die Mannen von Frische und Skrzekowski der Deutschen Jugendkraft Dorstfeld III. Dabei war wenige Tage zuvor ein Artikel auf der vereinseigenen Facebook-Seite erschienen, der vom großen Ziel Aufstieg sprach. Fühlte der ein oder andere – durchaus erfahrene – Feingeist in der Mannschaft sich davon schon unnötig unter Druck gesetzt, sah sich die Mannschaft Mitte August schon den ersten Spöttern entgegengesetzt.

33 Punkte

Doch die zynischen Kommentare der ersten Saisonwoche sollten schnell verstummen. Wir schreiben heute einen Tag im Dezember  und die Mannschaft hat seit diesem Tag im August 33 Punkte eingefahren. Das reicht in der Winterpause für den zweiten Platz – ein Zähler hinter Spitzenreiter TuS Rahm III. Genau gegen diesen TuS Rahm III setzte es am 3. Spieltag die bisher letzte Niederlage für die Dritte.

Seitdem gab es nur noch Siege. Denn die erfahrenste Seniorenmannschaft der Geist kennt bisher keine Unentschieden – offizell sind nach 13 Spielen elf Siege und zwei Niederlagen notiert. Ein Spiel taucht in der Statistik nicht mehr auf: Der Sieg gegen den FC Bosporus wurde annuliert, da der Gegner sich in der Zwischenzeit aus der Liga zurückzog.

Ziel ist der Aufstieg

Die Laune in der Mannschaft ist gut. Klar, bei dieser Ausgangslage nach der ersten Halbserie der Saison. Das Ziel bleibt unverändert: Die Kreisliga B!

Doch es gibt sie noch, die Baustellen im Team. „Wir hätten das ein oder andere Spiel deutlicher gestalten müssen. Das müssen wir in der Rückrunde noch cleverer machen“, sagt Slavomir Skrzekowski. Sein Trainerkollege Jan Frische ergänzt dazu: „Wir haben die beste Defensive der Liga, aber im Spiel nach vorne müssen wir noch besser werden.“

Weiter arbeiten, nicht auf die Tabelle gucken

Mit der Entwicklung der letzten Monate sind beide Trainer dennoch voll zufrieden. Und sie geben die Richtung für die zweite Saisonhälfte vor. Unisono sagen sie: „Das Ziel ist der Aufstieg. Aber von nichts kommt auch nichts. Wir müssen im Winter noch einmal hart an uns arbeiten. Dann schaffen wir es auch.“

Doch bis es Ende Mai vielleicht einmal so ist, nehmen beide Trainer ihr Team in die Pflicht. Die Mannschaft soll von Spiel zu Spiel denken, nicht auf die Tabelle schauen und nicht in eine falsche Euphorie verfallen. Dafür haben sie alle schon zu viel erlebt im Fußball.

Und der Spaß soll weiterhin im Vordergrund stehen. Mit hoher Trainingsbeteiligung, viel Fleiß und guter Kameradschaft soll er dann gelingen: Der Griff ins oberste Regal. Wir wünschen euch viel Erfolg dabei!

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